Zur
Erhaltung eines zahnmarkerkrankten Zahnes ist in der Regel
eine Wurzelkanalbehandlung erforderlich. Diese gliedert
sich in fünf Abschnitte:
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Anlegen von Kofferdam
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Den Zugang zu den Wurzelkanälen erstellen (Preflairing)
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Die Längenbestimmung der Kanäle, wenn möglich elektronisch (ohne
Röntgenstrahlenbelastung)
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Aufbereiten (säubern) und Spülung der Wurzelkanäle mit Ultraschallunterstützung
und ggf. medikamentöse Einlage
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Wurzelfüllung, wenn möglich mit erwärmter Guttapercha
Wir
möchten Ihnen nun den Ablauf einer modernen Wurzelbehandlung in
den einzelnen Schritten vorstellen.
Der
Zahn
Bei starker Karies kann es sehr schnell zu einer Infektion des
Zahnmarks und des umgebenden Knochens kommen. Diese Entzündung
äußert sich mit ziehendem Schmerz, Schmerzen auf Warmes und Kaltes,
in späteren Stadien vermittelt der Zahn das Gefühl herausgewachsen
zu sein und ist sehr druckempfindlich.
In
einem solchen Fall haben Sie als Patient die Wahl:
1. Den Zahn mittels Wurzelbehandlung auszuheilen oder
2. Den Zahn herausnehmen zu lassen.
Sicher
wollen Sie Ihren Zahn erhalten!
Klinische
Inspektion
Die einfachste Möglichkeit der Inspektion ist das Prüfen mit
Eisspray - die sogenannte Vitalitätsprüfung. Sie signalisiert
den Entzündungszustand des Zahnmarkes.
Vor Beginn der Behandlung muss der Zahn geröntgt werden, um mehr
Informationen über den Entzündungsgrad zu erhalten. Gleichzeitig
erhält Ihr Zahnarzt alle anatomischen Informationen über Wurzellänge
und -verlauf sowie über das Kanalsystem (sichtbar / nicht sichtbar,
verkalkt / nicht verkalkt, stark gekrümmt / gerader Verlauf).
Mit
diesen Untersuchungen entscheidet sich die Erhaltungsfähigkeit
des Zahnes.